11 Tipps für den leichteren Weg zum Nichtraucher

Raucherentwöhnung funktioniert nur, wenn Du selbst wirklich mit dem Rauchen aufhören möchtest. Wenn Du dabei individuelle Unterstützung wünschst, kann Hypnose sehr gut dabei helfen. Folgende Tipps können Dir mit oder ohne Hypnose helfen, endlich Nichtraucher zu werden.

 

1. Rauchgewohnheiten erkennen

Wenn Du mit dem Rauchen aufhören möchtest, solltest Du Dir Deinem Verhalten als Raucher bewusst werden. Finde heraus, was für Dich die positive Funktion des Rauchens ist. Frage Dich, welche positive Funktion hat das Rauchen in meinem Leben?

Bsp. Das Rauchen kann dazu dienen, dass Du eine Pause bei der Arbeit machen kannst, kurz rausgehen kannst um alleine zu sein, in Kontakt zu kommen mit anderen Menschen, etc.

Wenn Du herausgefunden hast, welchen Nutzen Du Dir davon erhoffst oder bekommst, überlege Dir im nächsten Schritt, welches Bedürfnis hinter dieser Funktion steht. Hierbei kann Dir auch Selbsthypnose helfen.

Frage Dich, welche anderen Möglichkeiten es gibt und dieses unerfüllte Bedürfnis zu stillen.

 

2. Motivation

Frage Dich, welche persönlichen Vorteile es für Dich hat, Nichtraucher zu sein. Welche körperlichen, psychischen und finanziellen Vorteile hat die Rauchentwöhnung langfristig für Dich? Was ist Dir dabei besonders wichtig?

Vorteile der Raucherentwöhnung könnten beispielsweise folgende sein:

Gesünder Leben, Kondition und Vitalität verbessern, jünger aussehen, schönere Haut erhalten, besserer Atem und weissere Zähne, verbesserter Geruchs- und Geschmackssinn, Geld sparen, ein gutes Vorbild sein, freier und unabhängiger leben, etc.

Informiere Dich darüber, welche positiven Auswirungen die Rauchentwöhnung auf Deine Gesundheit hat. Hierbei hilft auch sehr gut ein Rauchentwöhnungs-App für das Smartphone, welche Dir während der Entwöhnung die positiven Auswirkungen des Nichtrauchens auflistet und die gesundheitlichen Fortschritte dokumentiert. Finde heraus, was Dich motiviert. Wie kannst Du Deine Lebensfreude steigern und Spass und Genuss erleben? Wenn Du Deine Lebensfreude erhöhst steigen die Erfolgschancen dauerhaft ein zufriedener Nichtraucher zu sein. Nimm Dein Ziel, Nichtraucher zu sein als absolute Priorität. Male Dir Deine Zukunft als Nichtraucher genau aus und stell es Dir vor wie es dann sein wird. Die eigene Vorstellungskraft kann diesen Entschluss erheblich stärken.

 

3. Verändere Deine Einstellung

Das Leben als Nichtraucher beginnt im Kopf. Empfindest Du ein Leben ohne Zigaretten als Last und Verzicht? Setze Dich aktiv damit auseinander was Deinen Erfolg bei der Rauchentwöhnung stören könnte. Setze diesen hinderlichen Gedanken positive Sichtweisen entgegen.

Zum Beispiel:

Rauchen entspannt mich und hilft mir Stress ab zu bauen

Diese Annahme ist falsch. Rauchen verursacht sogar Stress. Nikotin löst eine körperliche Stresssituation aus. 

Nikotinabhängige spüren bei sinkendem Nikotinpegel häufig Entzugsstress. Dieser lässt dann beim Rauchen nach (deshalb wird das Rauchen als entspannend empfunden), dieser Zustand hält aber nicht lange an, bis die nächste Zigarette geraucht werden muss um den Entzugsstress zu mindern. Nichtraucher hingegen haben diesen Entzugsstress erst gar nicht, sie benötigen deshalb erst gar keine Zigarette um sich so entspannt zu fühlen wie ein Nikotinabhängiger der gerade eine Zigarette raucht.

Werde Dir Deiner eigenen Gedanken bewusst. Wenn solche hinderlichen Gedanken bei Dir  aufkommen, dann lege ganz bewusst einen Gedankenstopp ein. Sage Dir innerlich Stop, und korrigiere Deine Gedanken in die positive Richtung. Wenn Du magst, kannst Du Dir hierfür auch Zettel schreiben und immer bei Dir tragen.

 

4. Äußere Bedingungen

Welche äußeren Reize lösen bei mir den Impuls aus zur Zigarette zu greifen? In welchen Situationen ist mein Verlangen zu rauchen am stärksten?

Erstelle eine Liste der Situationen in denen Dein Verlangen am stärksten ist und erarbeite Dir Bewältigungsstrategien für diese für Dich herausfordernden Situationen. Suche hierbei nach Möglichkeiten, die auslösenden Reize zu minimieren. Ersetze das Rauchen bewusst durch andere Tätigkeiten, die Dir Freude bereiten.  

 

5. Stress abbauen

Stresssituationen steigern bei der überwiegenden Zahl der Raucher das Verlangen nach der Zigarette. Lerne deshalb wie Du Stress besser abbauen kannst und gelassen bleibst. Hier können Dir verschiedene Entspannungsmethoden wie zum Beispiel Selbsthypnose, Yoga, Meditation, ein warmes Bad, ein Saunabesuch oder eine Massage, etc. helfen.

 

6. Belohne Dich für Deinen Erfolg und sei stolz auf Dich

Sei stolz auf Dich, dass Du nicht rauchst, und lobe Dich selbst dafür. Du bist Nichtraucher ab dem Moment in dem Du Deine letzte Zigarette geraucht hast. Gratuliere Dir zu diesem Entschluss und sage selbst immer wieder zu Dir, dass Du stolz auf Dich bist. Lobe Dich für jede heikle Situation die Du als Nichtraucher gemeistert hast. Du kannst Dies in Gedanken tun, oder wenn Du alleine bist sogar laut aussprechen.

Gönne Dir etwas mit dem gesparten Geld, etwas das Dir gut tut. Du kannst Dir hierfür auch einen Wunschzettel schreiben, was Du Dir mit dem gesparten Geld gönnen möchtest. Sobald Du diesen Betrag gespart hast, kannst Du dich mit etwas aus Deinem Wunschzettel belohnen.

 

7. Gesunde Ernährung

Achte auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung um einer allfälligen Gewichtszunahme entgegenzuwirken. Du solltest ausserdem viel Wasser trinken damit Dein Körper besser entgiften kann. Als Nichtraucher wirst Du bereits nach kurzer Zeit Düfte und Gerüche intensiver und differenzierter wahrnehmen. Geniesse diesen Vorteil und nimm den Duft und Geschmack Deiner Mahlzeiten ganz bewusst wahr. 

 

8. Körperliche Aktivität

Bewegung an der frischen Luft tut Körper und Seele gut. Gehe oft nach draußen und atme tief durch. Du wirst feststellen, dass Du nicht mehr so schnell ausser Atem kommst. Nutze die Freude daran und treibe Sport – endlich wieder ohne Atemnot. Viel Bewegung und Sport können die Entwöhnung hervorragend unterstützen.

 

9. Abschied von der Zigarette

Verabschiede Dich ganz bewusst von den Zigaretten und von Deinem Leben als Raucher.

Rauche deshalb Deine letzte Zigarette ganz bewusst. Sei Dir bewusst, dass es Deine eigene Entscheidung ist, ab jetzt als Nichtraucher zu leben.

 

10. Erlaube Dir selbst keine Zweifel

Sage Dir nicht, dass du VERSUCHST das Rauchen aufzugeben. Sag Dir stattdessen: Ich bin nun frei vom Rauchen, ich bin Nichtraucher, ich bin ruhig und gelassen, ich habe eine Entscheidung getroffen als Nichtraucher weiterzuleben – und davon lasse ich mich nicht abbringen. Oder sage Dir sonst etwas positives, das Dir hilft.

 

11. Was tun bei akutem Verlangen

DAS VERLANGEN NACH EINER ZIGARETTE WIRD AUCH OHNE ZU RAUCHEN SCHWÄCHER WERDEN UND VORBEI GEHEN

Lenk Dich ab, bis das Verlangen schwächer wird. Du kannst hier auch eine Entspannungsübung oder Selbsthypnose machen. Ein Glas Wasser zu trinken oder ein Minzbonbon oder Kaugummi können hier ebenfalls helfen.

 

Raucherentwöhnung mit Hilfe von Hypnose

Hypnose kann Dich bei der Rauchentwöhnung unterstützen.

Mit Hilfe von Hypnose kann die Motivation gesteigert werden. Unbewusste Motive für das Rauchen können ins Bewusstsein geholt werden und aufgelöst werden. Hinderliche Gedanken und Glaubenssätze können bewusst gemacht werden und aufgelöst werden.

Mit der Unterstützung von Hypnose, können die eigentlichen Bedürfnisse, die hinter dem Rauchverlangen liegen ergründet und eine Lösung gefunden werden diese Bedürfnisse auf andere, gesündere Weise zu erfüllen.

Durch den Einsatz von Hypnose können Entzugserscheinungen gemindert werden.

Hypnose und Selbsthypnose können als bei der Rauchentwöhnung hilfreiches Entspannungsverfahren eingesetzt werden.